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Werde Video-Producer:in bei kiez:story!

Studentische Hilfskraft (w/m/d) als Video-Producer:in der politischen (Medien-)Bildung

Für das laufende Projekt kiez:story suchen wir ab dem 01.01.2023 eine Studentische Hilfskraft (50%), die im Rahmen des Modellprojekts gemeinsam mit Jugendlichen Videoserien produziert und uns bei unseren Social-Media-Aktivitäten unterstützt.

Was machst Du bei uns?

Deine Hauptaufgabe liegt in der Produktion von drei Videoserien (zu jeweils drei Videos) unter Einbezug von Jugendlichen (16-21 Jahre). Bei jeder Videoserie gibt es ein Fokusthema, das wir gemeinsam mit den Jugendlichen festlegen. Das könnte z.B. „Die Spuren des Kolonialismus in Berlin“ oder „Das Erbe der Vertragsarbeiter:innen“ sein, also meistens historische Themen, die wir aber zielgruppengerecht mit den Jugendlichen entwickeln und an aktuellen Geschehnissen und Personen im Kiez veranschaulichen. Bei den Formaten sind wir sehr offen und wünschen uns, dass Du dich bereits in der Konzeption einbringst. Mit welchen Mitteln können wir z.B. ein Interview mit einer Zeitzeugin für die Zielgruppe spannend machen? Wie regen wir unter den Jugendlichen Diskussionen (on- und offline) durch unsere Videos an? Du arbeitest dabei immer im Team, hast aber in technischen Belangen (Kameraführung, Ton, Licht, Schnitt, Postproduktion) den Hut auf. Sind die Videos produziert, unterstützt Du uns, diese über Social-Media bekannt zu machen (vor allem Instagram, YouTube und vielleicht TikTok). Im Tagesgeschäft hilfst Du uns bei der Vorbereitung und Dokumentation von Workshops und bei Interesse begleitest Du uns auch mit in Schulen und Jugendtreffs und schnupperst in die politische (Medien-)Bildung rein. Auch bei der Konzeption unserer jährlichen Ausstellung und unseres Fachtages kannst du dich inhaltlich einbringen und packst mit an. Insgesamt bringst du ein bisschen Schwung mit und zeigst uns, wie freshe Kurzvideos im Jahr 2022 funktionieren. 

 

Worum geht’s bei kiez:story?

Bei kiez:story erhalten Jugendliche in schulischen und außerschulischen Workshops die Möglichkeit, sich mit jenen Teilen der deutschen Geschichte zu befassen, die seltener Eingang in die Geschichtsbücher finden: Wie war es, als mein Großvater als junger Mann in den 1960er Jahren als Gastarbeiter nach Berlin kam? Wie war es für meine Mutter, die als Vertragsarbeiterin im Osten der Stadt Deutsch gelernt hat? Welche Spuren gibt es in Berlin? Welche in unserem Kiez? Lasst uns diese Spuren dokumentieren und selbst zu Expert:innen werden! Mit dem Wissen über die Vergangenheit soll auch der Blick in die Zukunft gewagt werden: Wie möchten wir in Zukunft in unserem Kiez zusammenleben? Was muss sich ändern und was kann selbst dafür getan werden, um einer solchen Utopie näher zu kommen? 

Besonders interessierte „jugendliche Expert:innen” können dann in den Videoserien ihre Perspektive einbringen und eigene Ideen realisieren. In der Vergangenheit haben wir schon ein paar Videoserien „nebenbei“ produziert, ab dem folgenden Jahr wollen wir uns voll darauf konzentrieren. Auf Youtube kannst Du unser Video „Beste Shawarma in Berlin?!“ anschauen, das vom Visuellen eine Orientierung für die Zukunft liefert. Insgesamt sind wir hier aber sehr offen für neue Ideen. 

Wir sind vor  allem auf Instagram aktiv, wo wir möglichst durchlaufend unsere Projektaktivitäten darstellen. Gegen Ende des Jahres werden dann die gesammelten Ergebnisse in einer eigenen Ausstellung präsentiert.

Wer sind wir?

kiez:story ist ein Projekt von ufuq.de, einem Verein, der sich in der politischen Bildung und Prävention verortet. Das Projekt wird in Kooperation mit medialepfade.org konzipiert und umgesetzt. medialepfade.org kommen aus dem Bereich der Medienpädagogik und versuchen, neue mediale Pfade des Lernens und der Beteiligung in einer digitalen Gesellschaft zu begehen. Beide Vereine haben ihr Büro in Kreuzberg, die Anstellung erfolgt bei medialepfade.org

Was ist deine Hauptaufgabe

  • Unterstützung der Konzeption und technische Umsetzung der Videoserien
  • Organisatorische Unterstützung im Tagesgeschäft

Was könntest Du optimalerweise noch übernehmen

  • Contentcreation und Unterhaltung des Instagram-Kanals
  • Fotografische Projektdokumentation
  • Kleine Bildbearbeitungsaufgaben

Das ist dein Profil

  • Du studierst Medien/Film, Medienkunst, Design, Mediendesign oder vergleichbare Studiengänge oder Du hast vorzeigbare Erfahrung im entsprechenden Bereich und bist im kommenden Jahr immatrikuliert
  • Du begeisterst dich für jugendkulturelle Themen
  • Du hast schon selbst Videoproduktionen in Social-Media-Formaten umgesetzt (z.B. Musikvideos, Reels, Interviews) und kennst alle Stationen bis zum Veröffentlichen des Videos

Optimalerweise hast Du Kenntnisse mit DaVinci oder (besser) Premiere Pro

  • Du arbeitest gerne im Team, bist konfliktfähig und hast eine eigenständige Arbeitsweise
  • Du bringst Flexibilität mit und kannst Dir vorstellen,  auch Mal  für einen Dreh am Wochenende zu arbeiten
  • Und was uns besonders freuen würde (aber nicht sein muss): Du hast einen ganz besonderen Bezug zu Berlin und wir können über deine Netzwerke auch „Jugendliche Expert:innen“ erreichen

Was bieten wir?

  • Einen Quereinstieg in die politische (Medien-)Bildung bei einem anerkannten Verein und in einem innovativen Modellprojekt
  • Eine Vergütung als Studentische Hilfskraft bei 20 Stunden Wochenarbeitszeit (928,87 € Brutto)
  • Arbeitszeiten in Abstimmung mit Deinem Vorlesungsplan und die Möglichkeit, an einem Tag in der Woche (bei i.d.R. drei Arbeitstagen) von zuhause aus zu arbeiten
  • Professioneller Schnittplatz mit Webvideo-Studio und Technik zum ausprobieren und lernen
  • Eine langfristige Perspektive in einem spannenden und sinnhaften Projekt, das vorbehaltlich der Förderung für zwei Jahre bis zum 31.12.2024 läuft
  • Und ein nettes Team, das dir den Einstieg so einfach wie möglich macht!

Klingt die Stelle spannend freuen wir uns auf deine Bewerbung bevorzugt per E-Mail bis zum 31.10.2022 an pierre.asisi@ufuq.de und claudio.caffo@medialepfade.org undim CC.  Schick uns dabei einen Lebenslauf, ein paar Arbeitsproben von selbst umgesetzten Videoprojekten und anstelle eines Motivationsschreibens ein (wirklich) kurzes Video (max. 3 Minuten), wieso Du die richtige Person für den Job bist. Dabei geht es uns darum, einen Eindruck von Dir als Person zu bekommen, das ist keine Arbeitsprobe zu deinen Videoschnitt-Skills. Du musst auf dem Video nicht sichtbar sein.  

Rückfragen gehen ebenso an die beiden genannten Mailadressen.

Ausdrücklich erwünscht sind Bewerbungen von BPoC, LGBTIQ*-Personen sowie von Bewerber*innen mit Flucht- oder familiärer Migrationsgeschichte. Wir bitten auf Angaben wie Alter, Familienstand sowie Bewerbungsfotos zu verzichten.

kiez:story wird durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und die Robert Bosch Stiftung GmbH gefördert.

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kiez:story zu Gast beim Podcast „Wovon träumst du eigentlich nachts?“

Die Staffel 2 des ufuq e.V. Podcasts ist im Juni angelaufen. Im monatlich erscheinenden Podcast laden die ufuq e.V. Mitarbeiterinnen Jenny Omar und Maryam Kirchmann junge Gäste aus der Zivilgesellschaft ein und fragen:

„Wovon träumst du eigentlich nachts?“

Welche Wünsche und Vorstellungen haben sie an die Gesellschaft? Wofür und wogegen setzen sie sich ein? Dabei geht es natürlich auch um aktuelle spannende Themen aus Politik und Gesellschaft – und zwar so, dass alle, die interessiert sind, es verstehen können.

Produziert wird der Podcast im Rahmen der Fachstelle für Pädagogik zwischen Islam, antimuslimischem Rassismus und Islamismus in Berlin.

In der Juni-Ausgabe wurden Fatma Sayan und Pierre Asisi von kiez:story eingeladen und durften das Projekt vorstellen.

Das Ergebnis könnt ihr hier hören und auch in der Transkribierung lesen:

Zum Podcast mit kiez:story

Vielen Dank für die Einladung, wir haben uns sehr gefreut, zu Gast sein zu dürfen.

Und mit diesen Worten wird der Podcast beworben, wir hätten es nicht besser formulieren können:

„Im Modellprojekt kiez:story suchen Jugendliche nach Geschichtszeugnissen in ihrem Kiez und familiären Umfeld. Pierre und Fatma erzählen uns von Schawarma-Expeditionen, der Migrationsgeschichte der Currywurst und den ganz normalen Herausforderungen eines Modellprojekts und träumen von den Geschichtsbüchern der Zukunft, in denen alles ein bisschen inklusiver zugeht.“

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„Ich, Krieg, Krise!“ – Neue Videoreihe

kiez:story ist wieder unterwegs gewesen, um mit jugendlichen Expert:innen ins Gespräch zu kommen.
Diesmal geht es um ein ernstes Thema: „Ich, Krieg, Krise!“ #ichkriegkrise

Schon wieder sind die Medien voll von Bildern des Krieges, fliehenden Menschen und den Debatten darüber, was es für unsere Gesellschaft bedeutet. Als wäre das nicht genug, steht die Klimakatastrophe immernoch vor der Tür und die Inflation macht das Leben noch teurer, als es bisher sowieso schon war. Ah – und war da nicht was mit Corona?

Es ist also eine ganze Menge los und die politische Bildung kommt wieder nicht hinterher. Wie kann politische Bildung
jungen Menschen, einen Raum geben, neben der großen Solidarität gegenüber der ukrainischen Bevölkerung auch Doppelstandards im Verhältnis zu anderen Kriegen und Fluchtbewegungen zu thematisieren? Wie kann dafür sensibilisiert werden, dass auch „gutgemeinte Solidarität“
selbst in Rassismus und Nationalismus abgleiten kann – jedoch ohne Verschwörungsmythen, Kriegspropaganda und Opferkonkurrenzen zu bedienen? Wie kann verhindert werden, dass wie so oft zwar über die Jugend geredet wird, aber sie selbst nicht als die Expert:innen für ihr Leben, für ihren Kiez und ihre Geschichte gesehen werden?

Wir haben uns gefragt: Was geht jungen Menschen durch den Kopf, wenn sie die Bilder von Zerstörung, Flucht und Krieg auf dem Handy verfolgen? Welchen Unterschied macht die eigene Lebensgeschichte dabei? Findets heraus und begleitet uns mit Daniil, Sonja, Lara, Narges und Momo zu fünf spannenden Videos!

Die Interviews haben @Ayham und Naima und Fatma geführt.

Vielen Dank auch an unsere Videoproduktion @omarmzaki  @juliuspfeiffer

Was geht jungen Menschen durch den Kopf, wenn sie die Bilder von Zerstörung, #Flucht und #Krieg auf dem Handy verfolgen? Welchen Unterschied macht die eigene Lebensgeschichte dabei? Wie sind sie direkt betroffen? #Story Für die neue Videoserie „Ich, Krieg, Krise“ hat #kiezstory mit Berliner Jugendlichen gesprochen, um von ihren Gefühlen und Perspektiven zu erfahren. Den Anfang hat Daniil gemacht. Er hat unserem Teamer Ayham sehr persönlich geschildert, wie es ist, das Gefühl zu haben, manchmal zwischen den Stühlen zu sitzen 🇺🇦🙇‍♂️🇷🇺 . #inbetween Am Ende kamen wir trotzdem auf ein schönes Thema: sein Daniil und sein Opa haben für uns ein kleines Musikstück gespielt 🎸!

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 Auch Sonja hat zu „Ich, Krieg, Krise!“ was zu sagen. In der 2. Episode der kiez:story Videoserie spricht die Schülerin aus Kreuzberg darüber, wie es ist, wenn ein Krieg einen Keil ⚡ in die eigene Familie treibt – und plötzlich Familie Asyl in den eigenen vier Wänden findet.

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Momo ist als Kind aus #Afghanistan 🇦🇫 nach #Berlin geflüchtet und arbeitet heute in einem #Späti Er hat viel Unterstützung bekommen und macht sich eigentlich nicht viel aus Politik. Aber ein paar seiner Freunde kamen damit nicht so gut zurecht… 😔

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Narges ist über Umwege aus Afghanistan in Berlin angekommen. Mit unserer Teamerin Naima spricht sie darüber, wie es war, im Flughafen Tempelhof zu leben und woher sie die Kraft nimmt, nicht nur die Schule zu meistern, sondern sich auch für die eigenen Landsleute einzusetzen 💪. Sie spricht auch darüber, wieso sie sich freut, dass die ukrainischen Geflüchteten gegen weniger Bürokratie kämpfen müssen – aber wieso viele Dinge auch unfair sind 🛂 #Dublin Wer ihre Arbeit unterstützen möchte, kann hier spenden: https://www.betterplace.me/frauen-in-…

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Last but not least hat Lara mit Fatma von kiez:story gesprochen, wie es ist, wenn mensch aufwächst und gar nicht richtig weiß wo die Familie herkommt. Das hat mit #Assimilierung zu tun, also wenn eine Minderheit mit Gewalt gezwungen wird ihre Kultur und Sprache aufzugeben und sich „anzupassen“. Lara spricht auch darüber, wieso ihr der Krieg in der Ukraine ans Herz geht, aber wieso sie auch wütend wird, weil über andere Kriege weniger berichtet wird ☀️ #kurdistan Trotz der vielen schlechten Nachrichten behält Lara die Hoffnung. Die Jugend kann was ändern und ganz besonders junge FLINTA* also Frauen und andere Menschen, die keine Männer sind und nicht ins Schema passen (wollen). Wieso? Das erklärt sie im Video! #Patriarchat

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Livestream: „Ich, Krieg, Krise!“-Fachtagung

Hier folgt am 23.06.2022 der Livestream zum Fachtag „Ich, Krieg, Krise!“ Multidirektionale politische Bildung in Zeiten von Flucht und Krieg

 

Der Livestream startet um 10:00Uhr.

Ansonsten kann der Livestream auch auf Youtube abgerufen werden: Link

 

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„Ich, Krieg, Krise!“ – Multidirektionale politische Bildung in Zeiten von Flucht und Krieg!

Das zweite Durchführungsjahr des Modellprojekts
kiez:story geht zu Ende. Für einen krönenden Abschluss laden wir Euch herzlich  dazu ein, am Donnerstag, den 23.06.22 unsere
Ausstellung im Aquarium am Kottbusser Tor zu besuchen und gemeinsam die Ergebnisse des Projekts und insbesondere der  Schul-AGs zu sichten, sowie mit uns und den  Jugendlichen ins Gespräch zu kommen.
 
Im Rahmen der Ausstellung planen wir im Laufe des Vormittags auch ein ausgiebiges Programm inklusive eines Fachaustauschs zum Thema
 
„Ich, Krieg, Krise!“
Multidirektionale politische
Bildung in Zeiten von Flucht und Krieg
 
Hierbei soll es unter  anderem um den Umgang mit Fluchtbewegungen, insbesondere aus der Ukraine, gehen, der viele Jugendliche beschäftigt.
Dabei möchten wir  möglichst viele Perspektiven sichtbar machen und über den Tellerrand der Erzählungen der Mehrheitsgesellschaften blicken. Wie kann politische Bildung jungen Menschen, einen Raum geben, neben der großen Solidarität gegenüber der ukrainischen Bevölkerung auch Doppelstandards im Verhältnis zu anderen Kriegen und Fluchtbewegungen zu thematisieren? Wie kann dafür sensibilisiert werden, dass auch „gutgemeinte Solidarität“ selbst in Rassismus und Nationalismus abgleiten kann – jedoch ohne  Verschwörungsmythen, Kriegspropaganda und
Opferkonkurrenzen zu bedienen?
 
Der Fachtag lädt hierzu alle Interessierten ein, um gemeinsam mit jugendlichen Expert:innen und uns über diese Fragen ins Gespräch zu kommen.
Das Programm könnt Ihr dem beigefügten Ablauf entnehmen.
 
Wir freuen uns auf Eure Anmeldung für die Präsenzveranstaltung (Achtung begrenzte Plätze!) oder den Livestream.
 
Die Anmeldung ist über diesen Link möglich.
 
Das Aquarium ist direkt am Kotti in der Skalitzer Straße 6. Die Räumlichkeiten sind ebenerdig erreichbar.
Wir bitten um einen Test, das Tragen einer Maske und verweisen auf die zu diesem Zeitpunkt geltenden Corona-Verordnungen.
 
Der Link zum Livestream wird vor Veranstaltungsbeginn bekannt gegeben.
 
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kiez:kulinarik

Ihr fragt euch, ob Essen eine Geschichte hat? Wir sagen: auf jeden Fall und sie ist es wert, erzählt zu werden! Unser Teamer Ayham hat sich gemeinsam mit den Jugendlichen Mohamed und Davis auf die Suche nach verschiedenen Geschmäckern und Gerichten in Berlin gemacht und sie gebeten, ihn in ihre Lieblingsorte mitzunehmen. Dabei hat er gefragt, welche Geschichte hinter der Kulinarik, aber auch in den Menschen und Orten steckt.

 

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kiez:kulinarik – Das beste Schawarma in Berlin!?
 

Was denkt ihr, wo gibt es den besten Schawarma der Stadt? Würdet ihr sagen lieber Schawarma oder lieber Döner? Mohamed hat dazu eine klare Haltung und zeigt Ayham sein liebsten Schawarma Laden in Berlin. Fouad, der Besitzer von Shaam in der Karl-Marx-Str. in Neukölln, erzählt, was seinen Falafel so besonders macht, warum die Schawarma dort besonders lecker sind und worauf es dabei ankommt.

Was denkt ihr, wo gibt es den besten Schawarma in Berlin? Oder sagt ihr, Schawarma ist nix gegen Döner und wisst, wo es den besten Döner gibt. Dann schickt uns gerne eure Lieblingsläden, wo es die besten Gerichte gibt.

 

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kiez:kulinarik – Die beste Phó der Stadt?!
 

Davis zeigt Ayham wo er sein Lieblingsgericht Phó am liebsten isst. Denn laut Davis gibt es den besten Phó in Lichtenberg bei Dong Da im Kaskelkiez. Mit Nocki, der jungen Restaurantbetreiberin, haben wir darüber geredet was das Besondere an Phó ist und welche regionalen Unterschiede es dabei gibt. Außerdem sprachen wir darüber, wie es ist einen eigenen Laden mit den Eltern aufzubauen und zu führen, welche Hürden und auch schöne Seiten es haben kann.
Wusstet ihr das Phó das unausgesprochene Nationalgericht von Vietnam ist? Wir auch nicht.

Aber vielleicht seid ihr ja anderer Meinung und meint, dass andere vietnamesische Gerichte viel leckerer sind oder dass es woanders die beste Phó gibt, dann schreibt uns gerne!

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Spurensuche – Meine Story

kiez:story ist mit dem Ziel angetreten, neue Wege zu gehen. Als Modellprojekt ist es unsere Aufgabe, neue Wege zu finden, Perspektiven auf unsere gemeinsame Geschichte aufzumachen und junge Stimmen dazu zu ermutigen, sie zu erzählen.

Die eigene Geschichte – also die Wege der Familie, der Erfahrungsschatz von Generationen, die Orte die wir tagtäglich aufsuchen – ist komplex und nicht immer einfach.

Bevor man sie verstehen und erzählen kann, muss man sie sich aber erarbeiten. Und genau das haben wir mit “Meine Story” umgesetzt. Die fünf Berliner Jugendlichen Ranya, Narges, Mohamed, Jenny, Suna haben sich auf Spurensuche 👣 in ihrem sozialen Umfeld gemacht. Sie wurden von unserer Teamenden Thúy und ihrer Schwester, der Dokumentarfilmerin 📹 Thanh in einem Workshop vorbereitet und im Prozess eng begleitet. Im Workshop ging es um wichtige Skills: Wie führe ich Interviews, mit welchen Techniken schaffe ich ein gutes Setting? Welche Fragen stellen sich mir und wie ziehe ich das technisch auf?

Dabei ist ein sehr eindrucksvolles Video entstanden, bei dem die Jugendlichen ihre Erfahrungen in sehr schönen Worten und Bildern reflektieren. Außerdem haben die Jugendlichen aus den Interviews, die sie mit ihrer Familie geführt haben, eigene Videos erstellt – und auf der kiez:story Ausstellung 2021 der Öffentlichkeit präsentiert.

Wir sagen: vielen Dank an alle Beteiligten!

Hier könnt ihr das Video anschauen, das den Prozess und die Reflexionen der Jugendlichen reflektiert:

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kiez:story – Meine Story

Und auch die Videos der Jugendlichen wollen wir euch nicht vorenthalten:

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kiez:story – Meine Story mit Ranya

Für dieses Interview hat Ranya eine kleine Reise unternommen. Es ging vom hektischen Neukölln zu ihrer Oma Gretlinde ins schöne Linau 🚜 in Schleswig Holstein. Dort haben die beiden in der Fotokiste 📷 gekramt und auch einige Geschichten hervorgeholt. Dabei ist ein sehr schönes Video entstanden, das Ranya selbst geschnitten hat. Großen Respekt für diese wichtige Dokumentationsarbeit!

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kiez:story – Meine Story mit Suna

Suna aus der Gropiusstadt hat ihren Vater Budak interviewt. Dabei ist dieses ergreifende Video über seine Ankunft in Deutschland 💼🇩🇪 entstanden, das sie selbst übersetzt, geschnitten und vertont hat. Beides hat Respekt verdient: Budaks Werdegang und die tolle Dokumentation seiner Tochter. ❤️

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kiez:story – Meine Story mit Mohamed

Stolz präsentieren wir das sehr bewegende und interessante #meinestory Video von unserem Mohamed aus der Gropiusstadt 🏢! Er hat für kiez:story mit seinem Onkel gesprochen und daraus ein Video zusammen gestellt – das Ergebnis kann sich sehen lassen! Sein Onkel lässt uns teilhaben an seiner #Flucht vor #Krieg und der Ankunft in #Deutschland – und all den Gefühlen, die das ausgelöst hat. Danke!

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kiez:story – Meine Story mit Jenny

In diesem Video hat Jenny ein intensives Interview mit ihrer Mama geführt – und sie dabei nochmal von einer anderen Seite kennengelernt. Es ging dabei u.a. um das Zurücklassen der Heimat 🇻🇳, das schwierige Ankommen in Deutschland 🇩🇪 und wieso sie sehr stolz auf ihre Töchter ist ❤️. Jenny hat das Video selbst geschnitten, vertont, übersetzt und dabei Familienfotos reingeschnitten, über die die beiden ins Gespräch kommen konnten. Wir sagen: Respekt!

Wir hoffen, noch viele mehr tolle Geschichten von Jugendlichen zu hören und ihnen eine Plattform geben zu dürfen.

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Zwischendurch bisschen Wissenschaft – kiez:story Fachartikel ist online!

In Deutschland wird das 70-jährige Bestehen des Anwerbeabkommens mit der Türkei gefeiert. Das war nicht immer so. Von den meisten Regierungen wurde die Zuwanderung von Gastarbeiter*innen oft als Fehler angesehen. Wir sehen das anders. Ein Deutschland ohne diese Zuwanderung macht uns sogar Angst und wir sind froh, dass hier scheinbar ein Umdenken stattfindet. In dem Artikel „Deutsche Geschichte(n) – Multiperspektivische Dokumentationsarbeit von Jugendlichen im Modellprojekt kiez:story“ haben Claudio Caffo, Phương Thúy Nguyễn und Pierre Asisi auch persönlich ausgepackt und erklären, wieso Projekte wie kiez:story so wichtig für die heutige Jugend sind.

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Rezept Bún riêu cua – traditionelle vietnamesische Suppe mit Krabbenfleisch

Bún riêu cua ist eine traditionelle vietnamesische Suppe mit Krabbenfleisch. Sie wird mit Bún (Reisnudeln) und frischen Kräutern gegessen.

Im Video seht ihr, wie kiez:story Teamerin Thúy den vietnamesischen Markt beim U-Bahnhof Hermannstraße vorstellt und für die Suppe einkauft!

Das Rezept im Video wird mit einer vegetarischen Brühe zubereitet.

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Schwierigkeit: mittel | Dauer: 45 Minuten | Portionen: 4

Dafür braucht ihr für die

Brühe:

  • 2 Stück Zwiebeln
  • 3 Stück Tomaten
  • ½ Stück Kohlrabi
  • ½ Stück Rettich
  • 2 Stück Karotten
  • 2 Esslöffel Sojasauce
  • 1 Stück Maiskolben
  • 1 Stück Löffel vegetarische Instantbrühe
  • 1 Packung Bún (vietnamesische Reisnudeln)
  • 1 Dose Krabbenfleisch
  • 200 Gramm Seidentofu
  • frische Tamarinde
  • 2 Eier

Topping:

  • 1 Bund frische Rau kinh giới (vietnamesische Melisse) oder Rau tía tô (Perilla/ Shiso)
  • 1 Stück Frühlingszwiebel
  • 1 Xa Lach (vietnamesischer Kopfsalat)
  • 200 Gramm Seidentofu
  • 1 Handvoll Sojasprossen
  • 2 Chilli

Schritte:

  1. Die Instantbrühe mit den kleingehackten Chilli für ein paar Minuten in pflanzlichen Öl anbraten im Topf und mit etwas Salz, Zucker und Sojasauce würzen. Danach mit 1,5 Liter Wasser ablöschen
  2. Das Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden und zur Brühe hinzugeben und ca. 20 Minuten köcheln lassen
  3. Danach die Tamarinde in die Brühe hinzugeben und 15 Minuten weiterköcheln lassen
  4. In einer separaten Schüssel das Krabbenfleisch, den Tofu und die Eier zusammenmischen bis ein Brei entsteht und löffelweise in die Brühe geben, bis es oben schwimmt
  5. In einem separaten Topf die Bún nach Anleitung zubereiten und in einem Sieb abtropfen lassen
  6. Die Frühlingszwiebeln, Salat, Sprossen und Kräuter waschen und klein schneiden
  7. Zum Schluss braucht ihr nur noch die Bún auf die Schüsseln verteilen, die Brühe darüber zugießen und die Toppings nach Belieben obendrauf geben

Lasst es euch schmecken oder wie es in Vietnam heißt:
Tít tít!